Wie et wor im WDR zu Kölle
Was lange währt
Erneut hat Hildegard eine Ausflug für uns organisiert. Einmal musste sie den Termin verschieben. Dann hat alles wunderbar von A bis Z gepasst, von der Auswahl der Abfahrtstermine in Leichlingen bis zum Zusammentreffen im Zug bei der Rückfahrt in Köln. Ein herzliches Dankeschön an Hildegard.
Nachfolgende Bilder sind von Hannelore, Ingrid und Peter.
Hinweis zur Spoiler Warnung: Es sind einige Kurzfilme des WDR verlinkt. Wer später selbst eine Führung im WDR mitmachen möchte, sollte sich überlegen, ob er die Informationen der Filme vor oder nach dem Besuch anschauen möchte.
Vor dem Besuch:
Zur Abfahrt in Leichlingen waren alle Teilnehmer überpünktlich erschienen. Mit dem 24StundenTicket für 5 Personen waren wir preiswert unterwegs.
In Köln angekommen war reichlich Zeit bis zum Termin im WDR und der Besuch des Doms war angesagt. Leider war das nicht möglich, weil es gerade eine Messfeier gab. Ein freundlicher Dom Schweizer gestattete aber den Zutritt, um im hinteren Bereich der Kathedrale Kerzen anzünden zu können.

Weiter ging es zum Roncalliplatz, wo Köln für die Besucher der UEFA EURO 2024 Fotomotive aufgestellt hat. Bei herrlichstem Sonnenschein ließ es sich hier gut aushalten. Auch wir wurden eingeladen, eine der kostenlosen Rundfahrten für die Fußball und sonstigen Touristen zu nutzen. Leider fehlte uns dafür die Zeit.

Bis zum WDR Funkhaus und dem Besucherzentrum waren es nur ein paar Schritte. So schlichen wir denn gemütlichen Schrittes am Heinzelmännchenbrunnen und am Wallrafplatz vorbei zu unserem Ziel.

Der WDR von innen:
Im Besucherzentrum wurden wir von drei Mitarbeitern begrüßt, einer Pilotin (Besucherführerin) und zwei Co-Piloten als Anführer und Schlussführer. Es wurde nämlich streng darauf geachtet, dass wir als Gruppe zusammenbleiben und niemand im Dschungel der Gebäude und Gänge verloren geht.
Zu unserer Überraschung gab es gleich im Besucherzentrum ein besonderes virtuelles Studio, den Green Room.

Hier sind Boden und Wände grün und alle „Ecken“ sind rund. Durch die Ausleuchtung erzeugt man eine unendliche Weite. In der Postproduktion wird die grüne Farbe digital entfernt bzw. „ausgekeyt“, und die Szene kann in einen beliebigen Hintergrund montiert werden.
Diese Technik wird z. B. für ungeplante Sendungen benutzt, wo nur ein Sprecher erforderlich ist.
Und Sendungen, die nicht in einer realen Kulisse entstehen: „DeutschlandTrend“, „ttt – titel, thesen, temperamente“, „Weltspiegel“ und „Plusminus“.
Achtung Spoiler Warnung: Zum Film Greenscreen Technik geht es hier.
Wir gingen rüber ins Funkhaus und dann vier Etagen in den Keller in die Studios A und B. Uns hat überrascht, dass alle Studios für mehrere Sendungen verwendet werden. Teilweise wird dafür täglich die Ausstattung und Deko mehrfach hin und her geräumt. Wie im Theater sind diese Ausstattungsgegenstände einfach und preiswert hergestellt, hinten können Latten und Sperrholz sein. Was vorne hochwertig aussieht, ist möglicherweise fake und nur gut bemalt.
Studio A
„Hier und heute“, „ARD Morgenmagazin“, „Frau tv“, „Markt“, „Monitor“ und „Servicezeit“ werden hier produziert.


Achtung Spoiler Warnung: Zum Film house-of-wdr-eine-fernsehkulisse-viele-sendungen geht es hier.
Da hängen so viele Scheinwerfer, damit auf keinen Fall Schatten entstehen. Die Akteure dürfen auch nicht einfach irgendwo herumlaufen, sondern nur an festgelegten und ausgeleuchteten Stellen.

So viel Technik und trotzdem müssen die Scheinwerfer von Hand mit langen Stangen verstellt werden. Dazu gibt es diese schwarzen, weißen und gelben Manschetten, in die man die Stange einhaken kann.

Studio B
Hier werden die Sportschau, Hart-aber-Fair und Maischberger hergestellt.



Hart-aber-Fair Tickets können hier gebucht werden.
Achtung Spoiler Warnung: Der Film zum Sportschau-Studio ist hier zu sehen.
Aus dem 4. Untergeschoss mussten wir auch wieder zurück Richtung Tageslicht. Wir waren gut zu Fuß und so nahmen wir erneut die Treppe anstatt eines Aufzugs. Zu unserer Überraschung und unserem Leidwesen war das nächste Ziel das Hörspielstudio im 4. Obergeschoss. Wir sind wohlbehalten oben angekommen. Die Erläuterungen und Vorführungen unserer Pilotin waren so fesselnd, dass der Autor des Beitrags vergaß, Fotos zu machen.
Achtung Spoiler Warnung: Was es zum Hörspielstudio zu wissen gibt, hört und seht ihr im Kurzfilm des WDR hier.
Zum Abschluss der Führung besuchten wir den großen Sendesaal, der ein Konzertraum mit bester Akustik ist. Hier befindet sich auch eine so große Orgel, dass deren Register nicht voll ausgespielt werden können.

Nach dem Besuch:
Die Tour durch das Labyrinth des WDR war schneller beendet als gedacht. Vermutlich waren wir so überwältigt, dass wir zu wenig Fragen gestellt haben.

Willy Schneider (1950)
Es war reichlich Zeit bis zur Reservierung in Peters Brauhaus. Ein kleiner Spaziergang durch die Altstadt zum Rhein verkürzte die unvorhergesehene Pause.


Die meisten waren ins Brauhaus eingekehrt. Zwei „Abtrünnige“ hatten mehr Lust auf Kuchen und zogen alleine weiter. Da auch in Köln Spiele der UEFA EURO 2024 stattfanden, gab es auch Fan Zonen. Da bot es sich an, einmal einen Blick hinein zu werfen.

Nachdem wir alle Taschen „umgedreht“, alle Fragen beantwortet und uns einer körperlichen Abtastung unterzogen hatten, durften wir das Heiligtum der Fangemeinschaften betreten.

Schon bald wurden wir von netten jungen Menschen mit einem Fan-Rahmen aus Mexiko angesprochen, die anboten, Fotos von uns zu machen. Die UEFA hatte diese sympathischen jungen Leute speziell dafür für einen Monat nach Köln geholt.


Kuchen gab es dann genau hier. Aber genug der Schleichwerbung. Weiß doch jeder, wo das ist.
Ohne eine Zeitabsprache trafen beide Gruppen am Zug gen Leichlingen wieder zusammen und konnten mit den vorhandenen Gruppentickets den Ausflug beenden.
Ganz toll beschrieben..
Ganz so als ob man dabei gewesen wäre..
Liebe Grüsse aus dem Siebengebirge
Sabine Kl.
19.7.2024
Zwei Gedanken zu WDR in Köln.
Einer gilt Hildegard für die Umsetzung einer großartigen Idee und deren perfekter Organisation.
Der zweite gilt unserem Admin für den mitreißenden Bericht über einen eindrucksvollen Tagesausflug.
Ich war dabei, muss aber zugeben, dass mir erst jetzt viele Abläufe besser verständlich werden.
Diesen Besuch kann man nur jedem empfehlen.
Darüber hinaus war der Aufenthalt in der Domstadt natürlich wieder ein besonderes Erlebnis mit unserem
frei gestalteten Vor- und Nachprogramm. An- und Abreise waren perfekt, und insgesamt war es ein herrlicher Tag.
Nochmals Danke an Hildegard und auch Peter für seinen ausführlichen Bericht.
Liebe Grüße
Ingrid
19.7.2024